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Vielfalt nach genauem
Maß:
Von Generation zu Generation überliefert, werden die geheim gehaltenen
Rezepturen für Lebkuchen bis heute angewandt. Das älteste
schriftlich überlieferte Lebkuchen-Rezept stammt aus dem 16.
Jahrhundert und wird im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg
aufbewahrt: "1 Pfd. Zucker, ½ Seidlein oder 1/8erlein
Honig, 4 Loth Zimet, 1 ½ Muskatrimpf, 2 Loth Ingwer, 1 Loth
Caramumlein, ½ Quentlein Pfeffer, 1 Diethäuflein Mehl
ergibt 5 Loth schwer."
Die Sortenvielfalt der Lebkuchen ist heute in den Leitsätzen
für Feine Backwaren beschrieben. Geografische Grenzen der Herstellung
(Stadtgebiet Nürnberg) und Qualitätsstandards für
Nürnberger Lebkuchen sind unter RAL RG 0131 registriert. Seit
1. Juli 1996 ist der Nürnberger Lebkuchen als "Geschützte
geografische Angabe" europaweit geschützt und darf das
Siegel der EU tragen.
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Elisenlebkuchen sind die Meisterstücke
der Zunft. Seit 1808 werden sie unter diesem Namen gebacken. Taufpatin
für Elisenlebkuchen war das wunderschöne Töchterlein
eines Nürnberger Lebzelters.
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